05. Juni 2002
Thema: „Wissen ist Macht, Erfahrung macht mächtiger“

Impulsgeber / Vorträge

Prof. Dr. Theo Wehner, Direktor des Instituts für Arbeitspsychologie, Eidgenössische Technische Universität, Zürich

Dr. Dr. Daniel Wichelhaus, Senior Consultant, Roland Berger Strategy Consultants, München

 

Kernfragen

  • Entsteht durch Erfahrung Wissen?
  • Entsteht durch Wissen Erfahrung?
  • Welche Bedeutung kommt dem handelnden Menschen beim Transfer von Wissen und Erfahrung zu?
  • Wie kann der Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch zwischen Mitarbeitern in einem Unternehmen gefördert werden?
  • Wie können Wissen und Erfahrung in einem Unternehmen gespeichert werden?

 

Zentrale Aussagen und Ergebnisse

  • Planungswissen ist nicht gleichzusetzen mit Erfahrungswissen
  • Handlungen basieren i.d.R. auf Erfahrung und nicht auf Wissen
  • Erfahrung ändert die Einstellung, Wissen dagegen nicht
  • First-time-first-right-Ansätze sind i.d.R. nicht erfolgreich. Abweichungen von bis zu einem Drittel zwischen Plan und Ist sind in der Norm
  • Im Alter nimmt das Wissen nicht ab, sondern es wird vager auf Grund eines „produktiven Vergessens“. Allerdings entsteht im Alter ggf. eine „Erfahrungsborniertheit“
  • Wissensmanagement erfordert einheitliche (IT-)Systeme in einem Unternehmen
  • Wissensmanagement erfordert eine kommunikationsoffene Unternehmenskultur
  • Anreizsysteme fördern den Wissensaustausch
  • Die Motivation der Mitarbeiter entscheidet über den Wissensaustausch
  • Es mangelt oft an einer scharfen Unterscheidung der Begrifflichkeiten: Daten, Information, Wissen und Erfahrung
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