34. Benediktbeurer Management-Gespräche am 16. Oktober 2015, 15.30 Uhr
im Barocksaal des Klosters Benediktbeuern
„Braucht unsere Gesellschaft Lobbying?“

 

Am 16. Oktober fanden die 34. Benediktbeurer Management-Gespräche zum Thema Lobbying statt. Die Teilnehmer, Vertreter aus Wirtschaft und Wohlfahrt, setzten sich mit der Fragestellung auseinander, welcher Instrumente es bedarf, um Transparenz und somit auch Akzeptanz zu schaffen – um Lobbying als das einzusetzen, was es ist: ein elementarer Be-standteil der demokratischen Willensbildung. Als Impulsgeber waren Michael Kraess, Gründer und Geschäftsführer der Quanticon GmbH in München, und Michael Löher, Vor-stand des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. in Berlin, eingeladen.
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16. Oktober 2015
Thema: „
Braucht unsere Gesellschaft Lobbying“

Impulsgeber / Vorträge

Michael Kraess, Gründer und Geschäftsführer, Quanticon GmbH, München
Michael Löher, Vorstand, Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V., Berlin
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„Braucht unsere Gesellschaft Lobbying?“

Die 34. Benediktbeurer Management-Gespräche werden dankenswerter­weise von der apetito AG, Rheine, finanziell unterstützt.

Um kompetente Entscheidungen in verschiedenen Gebieten treffen zu können, sind Politiker auf Fachwissen angewiesen. Abgesehen von der Beratung über ihre eigenen Mitarbeiter, können auch Kommissionen, Think Tanks, Verbände, Großunternehmen oder Kanzleien ihr Wissen zur Verfügung stellen. Jegliche Form der direkten und indirekten Kommunikation mit Amtsträgern und dem Ziel politische Entscheidungen zu beeinflussen, wird unter dem Begriff Lobbying zusammengefasst. Der Begriff des Lobbying leitet sich vom englischen Wort Lobby ab, der Vorhalle des Parlaments, in der Vertreter von Interessensgruppen versucht haben sollen, Einfluss auf politische Entscheidungen auszuüben. Die wichtigsten politischen Felder für Lobbying sind Energiepolitik, Industriepolitik, Gesundheit, Finanzmärkte und Banken, Verkehr und Verteidigung.

In der Öffentlichkeit wird Lobbying in der Regel negativ assoziiert. Das öffentliche Unbehagen gegenüber Lobbying-Akteuren entsteht vor allem durch das nicht regulierte und intransparente Mitwirken an der Gestaltung der Politik. So scheint es, dass persönliche Interessen den gesellschaftlichen Fokus überlagern.

Allerdings ist nach der neopluralistischen Theorie Lobbying keineswegs eine Gefahr für die Demokratie, sondern vielmehr ein legitimer Weg für die politische Auseinandersetzung und stellt demnach einen elementaren Bestandteil des demokratischen Willensbildungsprozesses dar. Lobby-Akteure fungieren darin als gesellschaftliche Ansprechpartner der Politik mit den unterschiedlichsten Interessen. Über die Interessensorganisationen kann ein Austausch von Meinungen stattfinden – einer der Kernbestandteile einer Demokratie. Zudem sorgt Lobbying für eine Rückbindung zwischen den Delegierten des Volkes und der Gesellschaft und hält dadurch die Politiker responsiv.

Bei den 34. Benediktbeurer Management-Gesprächen soll es dieses Mal um die Diskussion der folgenden Fragen gehen:

  • Wie einflussreich ist Lobbying? Führt Lobbying zur „Privatisierung der Demokratie“?
  • Hat jede gesellschaftliche Gruppierung dieselben Fähigkeiten und Möglichkeiten, gezielt Lobbying betreiben zu können?
  • Welche Gefahren entstehen für die Demokratie? Gehört Lobbying als fünfte Gewalt/stille Macht zur Demokratie?
  • Auf welche Weise könnte es mehr Transparenz geben in Bezug auf Lobbying?
  • Sollte Lobbying gar kontrolliert werden?

Diese und andere Fragen möchten wir gerne mit Ihnen in gewohnt offener und zugleich konstruktiv kritischer Atmosphäre diskutieren.

 

Am 10. März erschien ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung zu den 33. Benediktbeurer Management-Gesprächen mit dem Titel „Die Suche nach guten Mitarbeitern – Unternehmensvertreter sprechen über Personal-Management“

 

Zudem erschien auch am 14. März ein Artikel im Gelben Blatt mit dem Titel „Die Mitarbeiter umsorgen – Benediktbeurer Managementgespräche über zeitgemäße Personalpolitik“

 

06. März 2015
Thema: „
Mitarbeiter fordern ganzheitliches Personalmanagement

Impulsgeber / Vorträge

Oliver Kaltenbach, Managing Director Human Ressources, Sixt SE, Pullach
Dr. Jochen Walter, Mitglied des Vorstands, Stiftung Pfenningparade, München
Dr. Gerald Möller, Aufsichtsratsvorsitzender, Morphosys AG, Heidelberg
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33. Benediktbeurer Management-Gespräche am 06. März 2015, 15.30 Uhr im Barocksaal des Klosters Benediktbeuern

„Mitarbeiter fordern ganzheitliches Personalmanagement“

 Am 6. März fanden die 33. Benediktbeurer Management-Gespräche zum Thema ganzheitliches Personalmanagement statt. Traditionell treffen sich zu diesem Anlass wichtige Vertreter aus Wirtschaft und Wohlfahrt im Barocksaal des Klosters, um gemeinsam über unternehmens- und gesellschaftsrelevante Themen zu diskutieren. Am vergangenen Freitag diskutierten die Teilnehmer über die Bedeutung eines ganzheitliches Personalmanagements, wie wichtig es ist, gute Mitarbeiter langfristig an das eigene Unternehmen zu binden und welchen Herausforderungen – auch vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Veränderungen – sich hieraus für Unternehmen bzw. Non-Profit-Organisationen ergeben. Als Impulsgeber waren Oliver Kaltenbach, Managing Director Human Resources, Sixt SE, Pullach und Dr. Jochen Walter, Mitglied des Vorstands der Stiftung Pfennigparade, München geladen.

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„Mitarbeiter fordern ganzheitliches Personalmanagement“

Die 33. Benediktbeurer Management-Gespräche werden dankenswerter­weise von der Wilken Entire GmbH, Ulm, finanziell unterstützt.

Zum wesentlichen Unternehmenserfolg und der Erreichung der Unternehmensziele tragen gute Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei. Sie sind das wertvollste Kapital eines Unternehmens. Doch Faktoren wie der demographische Wandel, der Fachkräftemangel, aber auch der Kultur- und Wertewandel, erschweren es den Unternehmen immer mehr, kompetentes Personal zu gewinnen und zu halten.

Ganzheitliches Personalmanagement stellt die Mitarbeiter ohne jeden Zweifel in den Mittelpunkt des Handelns. Nicht nur die Gewinnung guter Talente darf hohe Priorität haben. Gerade die Mitarbeiterbindung und deren positive Entwicklung innerhalb des Unternehmens stellen viele Branchen vor große Herausforderungen.

Bei den 33. Benediktbeurer Management-Gesprächen soll es daher um die Diskussion der folgenden Fragen gehen:

  • Welchen Herausforderungen des ganzheitlichen Personal-managements müssen sich Unternehmen bzw. Non-Profit-Organisation stellen?
  • Worauf kommt es zukünftig an, um qualifiziertes Personal zu gewinnen und Beschäftigungsfähigkeit zu sichern?
  • Wie gelingt eine Bindung leistungsstarker und motivierter Mitarbeiter an das Unternehmen?
  • Inwieweit gibt es Unterschiede zwischen Unternehmen und Not-for-Profit-Organisationen?
  • Welche Optionen haben Branchen mit einem vergleichsweise niedrigen Gehaltsniveau?

Diese und andere Fragen möchten wir gerne mit Ihnen in gewohnt offener und zugleich konstruktiv kritischer Atmosphäre diskutieren.

Am 18. Oktober erschien ein Artikel im Gelben Blatt zu den 32. Benediktbeurer Management-Gesprächen mit dem Titel „Es geht um Wertschätzung – Manager sprechen in Benediktbeuern über die Managementkultur“

10. Oktober 2014
Thema: „Managementkultur – Gemeinsam Zukunft gestalten“

Impulsgeber / Vorträge

Dr. Markus Horneber, Vorsitzender des Vorstands, Agaplesion gAG, Frankfurt am Main

Judith Barth, Geschäftsführerin Finanzen/CFO, CASA REHA Holding GmbH, Oberursel
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32. Benediktbeurer Management-Gespräche am 10. Oktober 2014, 15.30 Uhr
im Barocksaal des Klosters Benediktbeuern
„Managementkultur – Gemeinsam Zukunft gestalten“

 

Am 10. Oktober fanden die 32. Benediktbeurer Management-Gespräche zum Thema Ma-nagementkultur statt. Traditionell treffen sich zu diesem Anlass wichtige Vertreter aus Wirt-schaft und Wohlfahrt im Barocksaal des Klosters, um gemeinsam über unternehmensrele-vante Themen zu diskutieren. An diesem Freitag war die Managementkultur das Leitthema: Welche Bedeutung hat eine gelebte Managementkultur für den unternehmerischen Erfolg? Inwiefern nehmen Führungskräfte Einfluss auf die Kultur, die im Unternehmen gelebt wird? Und welche Instrumentarien gibt es, um eine solche – wichtige – Kultur zu entwickeln? Als Impulsgeber waren Judith Barth, Geschäftsführerin Finanzen (CFO) der CASA REHA Hol-ding GmbH, Oberursel und Dr. Markus Horneber, Vorsitzender des Vorstandes der Agaple-sion gAG, Frankfurt am Main geladen.
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