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Dialog mit
der Wirtschaft - Manager sprechen mit Wohlfahrtsverbänden
von Stefanie Manger
Benediktbeuern – Zu Management-Gesprächen in hochkarätiger
Besetzung hat kürzlich die katholische Stiftungsfachhochschule
gemeinsam mit der Unternehmensberatung Roland Berger eingeladen. Auf
der Teilnehmerliste fanden sich die Geschäftsführer der Sana
Kliniken, der Handels- und Dienstleistungsgesellschaft des
Bayerischen Roten Kreuzes, der Siemens AG, BMW-Group und der
Süddeutschen Provinz der Salesianer.
Initiiert haben das Dialogforum Wissenskooperation der Dekan
der Hochschule, Egon Endres, Professor für Soziale Organisation und
Michael Thiess, Mitarbeiter der Unternehmensberatung Roland Berger.
Endres verspricht sich von den Gesprächen Impuls für die Lehre sowie
zusätzliche Stellen im Bereich der Sozialen Arbeit. „Die Kontakte
sind hilfreich, um Praktikanten oder Absolventen der Hochschule in
der Wirtschaft unterzubringen“, sagte er.
Thiess fand am Dialog von Mitarbeitern aus der Wirtschaft und
sozialen Institution ebenfalls Gefallen. In diesem Jahr finanziert
die Unternehmensberatung Roland Berger insgesamt drei Treffen der
Manager aus beiden Bereichen. Nach Meinung von Thiess sind die
Unterschiede vom Profit- zum Non-Profit-Bereich nicht so eklatant,
wie die landläufigen Klischeevorstellungen es annehmen lassen.
Aufgrund geringer monetärer Ressourcen spiele die Effizienz der
Arbeit in Wohlfahrtsverbänden eine große Rolle. Andrerseits suchten
zahlreiche Unernehmen nach einer spirituellen Vision für die
Mitarbeiter, erklärte Thiess.
Während Unternehmen im Wirtschaftsbereich relativ
selbstverständlich eine Unternehmensberatung in Anspruch nähmen,
seine die Anfragen von Seiten der Wohlfahrtsverbände bislang gering.
Obwohl dort ein erheblicher Bedarf besteht, wie Thiess meint.
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