-
Gemeinnützige Non-Profit Organisationen
handeln zwar selbstlos und sozial, müssen aber dennoch
Gewinne erwirtschaften und profitabel arbeiten. Richtige
Bezeichnung ist eher Not-for-Profit Organistion.
-
Privatunternehmen, die vordergründig
einzig und allein an die Maximierung ihrer Gewinne denken,
müssen selbstverständlich auch sozial handeln
und sich entsprechend dem Markt und der Umwelt präsentieren,
um ihre Gewinne letztendlich auch erzielen zu können.
-
Mildtätige Organisationen mussten
sich schon immer Gedanken machen, wie sie ihre Aktivitäten
finanzieren und ihre Mitarbeiter bezahlen können.
-
Viele Profit Unternehmen sind genau
auf das Gemeinwohl bedacht, umso mehr in der heutigen
Mediengesellschaft in der sie dem Protest der Öffentlichkeit
und die Abstraffung an den Märkten fürchten
müssen.
-
Für beide Organisationstypen
gilt das Spannungsfeld zwischen kommerziellen und ethischen
Zielen. Hieraus kann auch eine fruchtbare Wechselwirkung
entstehen.
-
„Non-Profit“ darf bei vielen
sozialen Organisationen nicht mit Non-Professionell gleichgesetzt
werden.
-
Allerdings behindert der „Wohltätigkeitsanstrich“
manchmal die Professionalität und es werden Leistungsorientierung/Leistungsträger
nicht gefördert.
-
Es besteht unter Umständen die
Gefahr, dass falsch verstandenes Non-Profit Denken, Misswirtschaft
begünstigt und zu betriebswirtschaftlichem Kollaps
führt.
-
Ethische Führungsqualitäten
lassen sich nur bedingt durch Kurse und Seminare implementieren.
-
In Phasen von Unsicherheit und Unwissen
muss der Einzelne entscheiden. Diese Eigenverantwortlichkeit
gibt auch Anreize, das eigene ethische Können zu
steigern.
-
Not-for-Profit Organisationen scheuen
oftmals Öffentlichkeitsarbeit - warum?
-
Nachdem staatliche und überstaatliche
Rahmenorganisationen unvollständiger und unwirksamer
werden, gewinnt die Unternehmensethik an Bedeutung.
-
Ethik und Profit müssen Spaß
machen - Ethik muss man sich auch leisten können,
aber „Gutes tun“ ist kein Alleinstellungsmerkmal
von gemeinnützigen Organisationen.
-
Der Begriff Non-Profit Organisation
ist irreführend und falsch, besser wäre der
Begriff gemeinnützige Organisation bzw. gemeinnützige
Unternehmung oder Not-for-Profit Organisation. Dieser
Begriff verpflichtet deutlich besser zum Handeln im Sinne
des Gemeinwohls.
-
Nur, wenn die Verantwortung des Unternehmens
über die wirtschaftlichen Ziele hinausgeht, erscheint
der unternehmerische Gebrauch von Macht legitim.
-
Profitabilität ist notwendig,
um selbständig zu bleiben und um handeln zu können.
-
Die Ethik darf nicht als Bremse wirken.