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Grundsätzliche Bewertung von
Öffentlichkeitsarbeit – notwendiges Übel
oder wertvolle Chance?
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Primärer Inhalt der Öffentlichkeitsarbeit
– Bekämpfung von Krisen oder Kommunikation
von Erfolgen?
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Zeitbezug der Öffentlichkeitsarbeit
– Bewältigung des Geschehenen oder Beeinflussung
des Zukünftigen?
Zentrale
Ergebnisse:
- Öffentlichkeitsarbeit leistet einen
Beitrag zur Erreichung von Organisations-zielen durch Adressierung
strategisch wichtiger Gruppen bzw. Stakeholder - vier wichtige
Ziele
- Vertrauen schaffen
- Bekanntheitsgrad vergrößern
- Positives Image aufbauen
- Interessen vertreten und Entscheidungen
beeinflussen
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Öffentlichkeitsarbeit kommt insbesondere
bei NPOs oft zu kurz, wird erst im Krisenfall "entdeckt"
- konträr dazu ist ein positives Öffentlichkeitsbild
gerade aus Sicht von NPOs elementar ("besser kontinuierlich
schlechte Zahlen als einmal schlechte Presse")
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Unterscheidung von interner und externer
Öffentlichkeitsarbeit sinnvoll, insbesondere erstere
wird häufig vernachlässigt, mangelnde Information/Einbindung
der Mitarbeiter - Gegensteuerung erforderlich, z.B. regelmäßige
Mitarbeiterkonferenz
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Gute Inhalte allein reichen zur öffentlichkeitswirksamen
Darstellung nicht aus, hinzu muss der richtige Umgang
mit Medienvertretern kommen - Journalisten verfolgen Eigeninteressen
(Anerkennung, Macht, Karriere), die es zu berücksichtigen
gilt
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Komplexe Zusammenhänge können
von Journalisten oft nicht eingeschätzt werden, Gefahr
falscher Darstellung - Gegenmittel: Artikel redigieren
oder selbst verfassen
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Die Form des öffentlichen Interesses
ist abhängig davon, in welcher Öffentlichkeit
sich eine Organisation primär bewegt - z.B. Wirtschaft
vs. Politik
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Bei Veröffentlichungen
im Wirtschaftsteil zählen primär harte Zahlen
(z.B. Jahresergebnisse, Umsätze, Marktanteile)
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Bei Veröffentlichungen
im Politikteil zählen primär weiche Faktoren
(z.B. Umgang mit Mitarbeitern und Kunden, Ausweitung/Einschränkung
des Leistungsangebots)
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Wohlfahrtsverbände
bewegen sich oft "zwischen den Fronten",
was die öffentliche Selbstdarstellung erschwer
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Wahrnehmung und Verbreitung der jeweiligen
Botschaft unterliegt exogenen Einflüssen - wen interessiert
bspw. die Meldung von einer Beitragserhöhung bei
den Krankenkassen, wenn sich gleichzeitig Boris Becker
von seiner Frau trennt?
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Instrumente der Öffentlichkeitsarbeit
sind eher sekundär, entscheidend ist vielmehr Führungsqualität
bzw. Leadership - Public Relations ist Chefsache!
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Kooperationen zwischen NPOs und privatwirtschaftlichen
Unternehmen können für beide Seiten zur positiven
Öffentlichkeitsarbeit genutzt werden - erhebliche
ungenutzte Potenziale vorhanden
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