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In einem marktwirtschaftlichen System
mit freiem Wettbewerb muss jede Organisation innovativ
sein – Innovationen sind langfristig überlebensnotwendig
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Scheinbar Neues ist nicht immer neu
– Beispiel Gruppenarbeit in der Industrie (gibt
es de facto schon weitaus länger als die sogenannten
Gruppenarbeitskonzepte)
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Teilweise entstehen Konflikte aus
den konträren Wünschen, einerseits innovativ
zu sein, andererseits das bewährte Profil zu behalten
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Unternehmerische Folgen von Innovationen
im For-Profit- und Nonprofit-Bereich sind teilweise unterschiedlich
– Geld verdienen mit neuen Produkten in der Wirtschaft
versus Geld ausgeben für neue Hilfsangebote in der
Wohlfahrt (Innovationen müssen hier zum Teil gegen
geltendes Finanzierungsrecht durchgesetzt werden)
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Bei der Diskussion über Innovationen
ist generell eine Unterscheidung von Produkt-, Prozess-
und Strukturinnovationen hilfreich
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In der Industrie erfolgte jahrelang
eine Konzentration auf Produktinnovationen, mittlerweile
besteht ein Trend zu Prozess- und Strukturinnovationen
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In der Wohlfahrt kommt Prozessinnovationen
die wichtigere Rolle zu, zumal im Dienstleitungssektor
Prozessinnovationen häufig mit Produktinnovationen,
also Leistungsverbesserungen, einher gehen
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Ob der Innovationsdruck in Wirtschaft
und Wohlfahrt unterschiedlich ist, wird kontrovers beurteilt
– Einigkeit besteht darüber, dass der Innovationsdruck
im Wohlfahrtsbereich weniger wahrgenommen wird
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Die Macht der Basis, verkörpert
durch eigenständige, wenig innovationsfreudige Organisationseinheiten,
kann insbesondere im Wohlfahrtsbereich die Umsetzung des
Neuen erschweren
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Eine Möglichkeit zur Erhöhung
der allgemeinen Innovationsbereitschaft ist die Abschaffung
von "Sozialnischen" – so zeigen Mitarbeiter,
die nicht in der Linie sind, sondern Projektmanagement
mit ständig wechselnden Aufgaben betreiben, größere
Veränderungsbereitschaft
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Ein altbekanntes Mittel zur Förderung
von Prozessinnovationen ist das betriebliche Vorschlagwesen
– eventuell müsste man einen neuen, zugkräftigeren
Namen finden (Hier wäre die Innovativität der
Berater gefragt!)
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Um die Innovationsbereitschaft in
Wohlfahrtsbereich zu erhöhen, muss der Druck auf
die Verantwortlichen weiter wachsen – bottom up
durch steigende Kundenanforderungen, top down durch neue
Finanzierungssysteme
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Zur Erhöhung der Innovationskraft
muss die Wohlfahrt den Wettbewerb auch innerlich bejahen
und dazu bereit sein, das anzuwenden, was anderswo bereits
funktioniert