Münchner Merkur vom 28. März 2008

Vertreter aus Wirtschafts- und Sozialverbänden trafen sich zum 19. Mal zu den Benediktbeurer Management-Gesprächen. Das Thema der jüngsten Diskussionsrunde: „Vom Solo zur Sinfonie – Was Unternehmen von Orchestern lernen können“.

„Ich kenne keine Veranstaltung, an der Unternehmen so direkt mit Vertretern von karitativen Einrichtungen zusammen kommen“, sagte Andreas Schmidt, Vorstand der Bayerischen Börse.

Heinz Zerrle, bayerischer Landescaritasdirektor, beanstandet, dass das soziale Gewissen bei der Hetzerie nach dem großem Geld manchmal zu kurz kommt, vor allem in Zeiten vom Hartz IV-Gesetz und der wachsenden Kinderarmut.  Andererseits sei eine „gute Sozialpolitik nicht immer eine Frage des großen Geldes“, so Zerrle. Der bayerischer Landescaritasdirektor weisst die Wirtschaftsunternehmen darauf hin, auf ihre soziale Verantwortung im Unternehmen zu achten.

Für Stefan Weßling, Mitglied der Geschäftsführung des ADAC, ist der achtsame Umgang mit seinen Mitarbeitern ein wichtiges Element. Der wirtschaftliche Aspekt sollte trotzdem nicht vergessen werden, denn „wenn die Produkte zu teuer werden, hat das Unternehmen auch nichts davon“, so Weßling.

Für Vertreter der Wirtschafts- und Sozialunternehmen liegt der Reiz bei dieser Veranstaltung, gegenseitig im Austausch zu stehen und durch die Argumente der Teilnehmer zu lernen.

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