infocomma Netz vom 02. Mai 2007

Zweimal im Jahr treffen sich hochrangige Vertreter aus leitenden Positionen u.a. BMW, Siemens, der Deutschen Bahn oder auch vom Roten Kreuz und der Missionsdominikanerinnen zu den Benediktbeurer Management-Gesprächen.

Elmar Baur, Chef der Burgmann-Dichtungswerke in Wolfratshausen und Martin Zeller, Geschäftsführer der Oberland-Werkstätten für Behinderte in Duisburg, wagten ein Experiment. Sie tauschten ihre Positionen für eine bestimmte Zeit im jeweils anderen Unternehmen. Beide resümierten diese Zeit als etwas Positives, da sie viel voneinander lernen konnten. Gerade weil es ein Profit-Unternehmen und ein Non-Profit-Unternehmen ist.

Baur kritisierte, dass es heutzutage immer mehr Manager gibt die in ihre eigene Tasche wirtschaften. Er spricht viele gerichtliche Fälle der an, u.a. die hohe Abfindung, die Unterschlagung und die Selbstbereicherung der Manager. Er fordert, dass man mehr auf seine Mitarbeiter achten sollte, da diese eine wichtige Ressource im Unternehmen sind.

„Die Wirtschaftsunternehmen sind oft beeindruckt, wie es den nicht gewinnorientierten Einrichtungen gelingt, ihre Mitarbeiter zu motivieren und wie dieses Engagement getragen wird“, sagte der Initiator Prof. Dr. Egon Endres. Diese Mitarbeiter engangieren sich sehr stark für das Unternehmen und werden auch in den Entscheidungsprozess mit einbezogen. Für den Mitinitiator Michael Thiess ist es überraschend, dass Wirtschaftsunternehmen viel Geld für Kultur und Unternehmensleitbildern ausgeben. Diese Werte sind bereits in Non-Profit-Unternehmen integriert.

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